Amateurfunkverordnung (AFuV)Prüfungsfragen Vorschriften · Bogen V

97 Fragen aus dem amtlichen Katalog (3. Auflage, März 2024), die richtige Antwort ist jeweils grün markiert. Zum Üben mit Karteikasten: dieses Kapitel im Trainer lernen.

Allgemeines19

VD101Allgemeines

Wo kann der Funkamateur nachschlagen, welche Frequenzbereiche er entsprechend seiner Zeugnisklasse in Deutschland nutzen darf?

  1. AIn der Anlage 1 der Amateurfunkverordnung (AFuV) und ggf. weiteren Mitteilungen der BNetzArichtige Antwort
  2. BIn den Radio Regulations (RR)
  3. CIm Amateurfunkgesetz (AFuG)
  4. DIn der Anlage zur Frequenzverordnung (FreqV) und den dazugehörigen Mitteilungen der BNetzA
VD102Allgemeines

Was gilt in Bezug auf den Empfang von Amateurfunkaussendungen?

  1. AEs ist keine Zulassung zur Teilnahme am Amateurfunkdienst erforderlich.richtige Antwort
  2. BEs dürfen nur TKG-zugelassene Empfangsgeräte verwendet werden.
  3. CEs bedarf der Zuteilung eines Hörerrufzeichens aus der "DE-Reihe".
  4. DDie Anerkennung als "SWL" ist erforderlich in Verbindung mit der Mitgliedschaft in einer Amateurfunkvereinigung.
VD103Allgemeines

Im Amateurfunkverkehr darf nur offene Sprache verwendet werden. Was gilt nicht als offene Sprache und ist daher unzulässig?

  1. ASprachverschlüsselung zur Verschleierung des Inhaltsrichtige Antwort
  2. BQ-Gruppen und Amateurfunkabkürzungen
  3. CDigitale Übertragungsverfahren, die einen Decoder benötigen
  4. DMorsetelegrafie und Fernschreiben
VD104Allgemeines

Welche Kommunikationsinhalte dürfen im Amateurfunkverkehr laut AFuV zum Zwecke der Verschleierung verschlüsselt werden?

  1. ASteuersignale für Satelliten, für fernbediente und automatisch arbeitende Stationen und für Remote-Betriebrichtige Antwort
  2. BSteuersignale für Satelliten, vertrauliche Informationen und Mitteilung persönlicher Art
  3. CInhalte, die auf Grund des verwendeten Übertragungsverfahrens digital codiert werden
  4. DInhalte, die schützenswerte technische Sachverhalte des Amateurfunkdienstes betreffen
VD105Allgemeines

Dürfen im Amateurfunkverkehr internationale Not-, Dringlichkeits- und Sicherheitszeichen (z. B. MAYDAY, PAN PAN, SÉCURITÉ) ausgesendet werden?

  1. ADer Gebrauch dieser Zeichen ist ausdrücklich untersagt.richtige Antwort
  2. BAmateurfunkstellen in Küstennähe ist es erlaubt, diese Zeichen auszusenden.
  3. CBei einem Notfall dürfen die Zeichen ausgesendet werden.
  4. DDer Gebrauch dieser Zeichen ist auf den Kurzwellenbändern erlaubt.
VD106Allgemeines

Welche technischen Anforderungen stellt die Amateurfunkverordnung u. a. an eine Amateurfunkstelle?

  1. ASie ist nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik einzurichten und zu unterhalten.richtige Antwort
  2. BAlle für den Sendebetrieb notwendigen Geräte müssen über ein CE-Zeichen verfügen.
  3. CDas Sendesignal muss über ein Koaxialkabel der Antenne zugeführt werden.
  4. DSie darf bauartbedingt keine höhere Leistung erzeugen, als der Besitzer verwenden darf.
VD107Allgemeines

In welchem Fall hat ein Funkamateur der Bundesnetzagentur gemäß Amateurfunkverordnung (AFuV) technische Unterlagen über seine Sendeanlage vorzulegen?

  1. AAuf Anforderung der Bundesnetzagenturrichtige Antwort
  2. BBei jeder technischen Änderung an der Sendeanlage
  3. CUnverzüglich nach Erhalt der Amateurfunkzulassung
  4. DBei Sendeleistungen größer als 750 W
VD108Allgemeines

Zu welchen Zwecken kann die Bundesnetzagentur schriftliche Nachweise über den Funkbetrieb verlangen?

  1. AZur Untersuchung von Störungsursachen oder zur Klärung frequenztechnischer Fragenrichtige Antwort
  2. BZur Überprüfung der Qualifikation des Funkamateurs und des Inhalts seiner Aussendungen
  3. CAls Nachweis für die Einhaltung von Grenzwerten nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG)
  4. DAls Nachweis zur Abrechnung der Frequenznutzungsbeiträge
VD109Allgemeines

Wann muss der Funkamateur Angaben über den Betrieb seiner Amateurfunkstelle schriftlich festhalten, z. B. als Logbuch?

  1. AAuf Verlangen der Bundesnetzagenturrichtige Antwort
  2. BBei Funkbetrieb auf der Kurzwelle
  3. CBei internationalem Funkbetrieb
  4. DIn den ersten 12 Monaten nach der Zulassung
VD110Allgemeines

Welche Aussage trifft die Amateurfunkverordnung (AFuV) hinsichtlich unerwünschter Aussendungen?

  1. AUnerwünschte Aussendungen sind auf das geringstmögliche Maß zu beschränken.richtige Antwort
  2. BUnerwünschte Aussendungen sind auf 60 dB bezogen auf das Nutzsignal zu beschränken.
  3. CUnerwünschte Aussendungen sind auf 40 dB bezogen auf das Nutzsignal zu beschränken.
  4. DUnerwünschte Aussendungen sind nicht zulässig.
VD111Allgemeines

Was ist bei Abgleicharbeiten und Messungen an Sendern im Hinblick auf die Aussendung zu beachten?

  1. AEs sind geeignete Maßnahmen zu treffen, die ein freies Abstrahlen von Signalen wirkungsvoll verhindern.richtige Antwort
  2. BDas Sendergehäuse darf nicht geöffnet werden.
  3. CDas Antennenkabel muss fest angeschlossen sein.
  4. DEs darf nur mit halber Sendeleistung gesendet werden.
VD112Allgemeines

Unter welcher Bedingung ist das Aussenden eines unmodulierten oder ungetasteten Trägers zulässig?

  1. AWenn es kurzzeitig erfolgt, z. B. zum Abstimmenrichtige Antwort
  2. BSofern es sich um ein digitales Signal handelt
  3. CWenn die Übertragungsbedingungen keine weitreichenden Verbindungen zulassen
  4. DSofern die Sendeleistung auf unter 1 W reduziert wird
VD113Allgemeines

Innerhalb welcher Frist muss der Inhaber einer Amateurfunkzulassung eine Änderung seines Namens oder seiner Anschrift bei der BNetzA schriftlich oder elektronisch anzeigen, auch wenn er keine Amateurfunkstelle besitzt, errichtet oder betreibt?

  1. AUnverzüglich nach der Änderungrichtige Antwort
  2. BVor der Änderung
  3. CInnerhalb von 4 Wochen nach der Änderung
  4. DSpätestens 14 Tage vor der Änderung
VD114Allgemeines

Welche Daten zum Inhaber eines personengebundenen Rufzeichens sind in der von der Bundesnetzagentur veröffentlichten Rufzeichenliste enthalten?

  1. AName, Rufzeichen und, wenn nicht widersprochen wurde, die Anschriftrichtige Antwort
  2. BName, Rufzeichen und die E-Mail-Adresse
  3. CName, Rufzeichen und die Telefonnummer
  4. DName, Rufzeichen und, wenn nicht widersprochen wurde, das Geburtsdatum
VD115Allgemeines

Ist für den Betrieb einer Amateurfunkstelle in einem Wasser- oder Luftfahrzeug eine Sondergenehmigung der Bundesnetzagentur erforderlich?

  1. AEs ist keine Sondergenehmigung erforderlich.richtige Antwort
  2. BWenn der Funkamateur auch Inhaber eines Flugfunk- oder Seefunkzeugnisses ist, benötigt er keine Sondergenehmigung.
  3. CEs ist in jedem Fall eine Sondergenehmigung erforderlich.
  4. DBei Strahlungsleistungen von über 10 W EIRP ist eine Sondergenehmigung erforderlich.
VD116Allgemeines

Für welche Zwecke sind Zuteilungen mit Ausnahmen von den technischen und betrieblichen Rahmenbedingungen der Amateurfunkverordnung (AFuV) möglich?

  1. AFür besondere experimentelle und technisch-wissenschaftliche Studien mit einer Amateurfunkstellerichtige Antwort
  2. BFür Übungen zur Abwicklung des Funkverkehrs in Not- und Katastrophenfällen
  3. CFür Abgleicharbeiten und Messungen an Sendern ohne Abschlusswiderstand
  4. DFür die Nutzung zusätzlicher Frequenzbereiche, die nicht im Frequenznutzungsplan für den Amateurfunkdienst ausgewiesen sind
VD117Allgemeines

Wie ist der Begriff "Klubstation" nach dem Wortlaut der Amateurfunkverordnung (AFuV) definiert?

  1. AEine "Klubstation" ist eine Amateurfunkstelle, die von mindestens drei Mitgliedern einer Gruppe von Funkamateuren unter Verwendung eines gemeinschaftlich genutzten Rufzeichens betrieben wird.richtige Antwort
  2. BEine "Klubstation" ist eine Amateurfunkstelle, die von mindestens vier Mitgliedern einer Gruppe von Funkamateuren unter Verwendung ihres personengebundenen Rufzeichens betrieben wird.
  3. CEine "Klubstation" ist eine Amateurfunkstelle, die an einem geografisch exponierten Standort betrieben wird.
  4. DEine "Klubstation" ist eine Amateurfunkstelle, die nur von einem eingetragenen Verein betrieben werden darf.
VD118Allgemeines

Wie ist der Begriff "Relaisfunkstelle" nach dem Wortlaut der Amateurfunkverordnung (AFuV) definiert?

  1. AEine "Relaisfunkstelle" ist eine fernbediente oder automatisch arbeitende Amateurfunkstelle oder fernbedient und automatisch arbeitende Amateurfunkstelle in Satelliten, die empfangene Amateurfunk-Aussendungen, Teile davon oder sonstige eingespeiste oder eingespeicherte Inhalte fernausgelöst wieder aussendet oder weiterleitet.richtige Antwort
  2. BEine "Relaisfunkstelle" ist eine von einem Funkamateur ständig besetzte Amateurfunkstelle, die empfangene Amateurfunkaussendungen, Teile davon oder sonstige eingespeiste oder eingespeicherte Signale fern ausgelöst aussendet und dabei zur Erhöhung der Erreichbarkeit von Amateurfunkstellen dient.
  3. CEine "Relaisfunkstelle" ist eine fernbediente Amateurfunkstelle, die mit dem persönlichen Rufzeichen des Inhabers betrieben wird.
  4. DEine "Relaisfunkstelle" ist eine fernbediente Amateurfunkstelle, die nur an einem geografisch exponierten Standort betrieben werden darf.
VD119Allgemeines

Wie ist der Begriff "Funkbake" nach dem Wortlaut der Amateurfunkverordnung (AFuV) definiert?

  1. AEine "Funkbake" ist eine automatisch arbeitende Amateurfunk-Sendeanlage (auch in Satelliten), die selbsttätig ständig wiederkehrende Aussendungen zur Feldstärkebeobachtung oder zu Empfangsversuchen erzeugt.richtige Antwort
  2. BEine "Funkbake" ist eine automatisch arbeitende Amateurfunk-Sendeanlage (auch in Satelliten), die selbsttätig ständig wiederkehrende Aussendungen zur Positionsbestimmung auf hoher See erzeugt.
  3. CEine "Funkbake" ist eine Amateurfunk-Sendeanlage, die ständig wiederkehrende Aussendungen zur Positionsbestimmung in Not- und Katastrophenfällen erzeugt.
  4. DEine "Funkbake" ist eine Amateurfunk-Sendeanlage, die ständig wiederkehrende Signale zur Identifikation der Kurzwellen-Bandgrenzen aussendet.

Rufzeichen und Rufzeichenanwendung8

VD201Rufzeichen und Rufzeichenanwendung

In welchem Regelwerk sind die Vorgaben für die Bildung von Rufzeichen für den Amateurfunkdienst in Deutschland zu finden?

  1. AIm Rufzeichenplan der Bundesnetzagentur (BNetzA)richtige Antwort
  2. BIm Amateurfunkgesetz (AFuG)
  3. CIm Bundesgesetzblatt (BGBl)
  4. DIn den Radio Regulations (RR) der ITU
VD202Rufzeichen und Rufzeichenanwendung

Welche Rufzeichenzuteilungsarten gibt es im Amateurfunk unter anderem?

  1. APersonengebundene Rufzeichen, Rufzeichen für fernbediente und automatisch arbeitende Amateurfunkstellen, Klubstationsrufzeichenrichtige Antwort
  2. BPersonengebundene Rufzeichen, Familienrufzeichen, Klubstationsrufzeichen
  3. CPersonengebundene Rufzeichen, Klubstationsrufzeichen, Contestrufzeichen
  4. DPersonengebundene Rufzeichen, Rufzeichen für fernbediente und automatisch arbeitende Amateurfunkstellen, Mobilfunkrufzeichen
VD203Rufzeichen und Rufzeichenanwendung

Wie werden personengebundene deutsche Amateurfunkrufzeichen gebildet? Sie bestehen aus ...

  1. Aeinem 2-buchstabigen Präfix (Landeskenner), einer Ziffer und einem 2- oder 3-buchstabigen Suffix.richtige Antwort
  2. Beinem 2-buchstabigen Suffix (Landeskenner), zwei Ziffern und einem 2- oder 3-buchstabigen Präfix.
  3. Ceinem 1-buchstabigen Präfix (Landeskenner), einer oder zwei Ziffern und einem 1-, 2- oder 3-buchstabigen Suffix.
  4. Deinem 2-buchstabigen Suffix (Landeskenner), einer Ziffer und einem 1-, 2- oder 3-buchstabigen Präfix.
VD204Rufzeichen und Rufzeichenanwendung

Warum ist "DL250BTHVN" ein zulässiges deutsches Amateurfunkrufzeichen?

  1. AWeil der Rufzeichenplan zu besonderen allgemeinen Anlässen auch Rufzeichen mit bis zu 7 Zeichen langem Suffix vorsieht, der Ziffern enthalten kann und mit einem Buchstaben endet.richtige Antwort
  2. BWeil für besonders verdiente Funkamateure auch personengebundene Rufzeichen ausgegeben werden, für die der Rufzeichenplan keine Anwendung findet.
  3. CWeil an bestimmte öffentliche Stellen, wie z. B. Kunst- und Kultureinrichtungen, besondere Rufzeichen mit mindestens 3 Ziffern ausgegeben werden.
  4. DWeil dies in einer Sonderverfügung der Bundesnetzagentur aufgrund besonderen historischen Anlass mit internationaler Wirkung festgelegt wurde.
VD205Rufzeichen und Rufzeichenanwendung

Wann muss der Funkamateur sein Rufzeichen nennen?

  1. AAm Anfang und am Ende jeder Funkverbindung sowie mindestens alle 10 Minutenrichtige Antwort
  2. BAuf Verlangen einer anderen am Funkverkehr beteiligten Funkstelle
  3. CMindestens alle 15 Minuten während einer Funkverbindung
  4. DSpätestens 5 Minuten nach einer ununterbrochenen Aussendung
VD206Rufzeichen und Rufzeichenanwendung

Welches Buchstabieralphabet ist nach der Verfügung 13/2005 bei der Nennung des Rufzeichens zur Identifikation einer Amateurfunkstation zu verwenden?

  1. ADas internationale Buchstabieralphabet nach den Radio Regulations (Anhang 14)richtige Antwort
  2. BDas europäische Buchstabieralphabet von 1992
  3. CDas englische Buchstabieralphabet der ITU-Konferenz in Madrid von 1932
  4. DDas deutsche Buchstabieralphabet nach DIN 5009
VD207Rufzeichen und Rufzeichenanwendung

Woran erkennt man eine Amateurfunkstelle im Funkbetrieb?

  1. AAm Amateurfunkrufzeichenrichtige Antwort
  2. BAm benutzten Frequenzbereich
  3. CAn der verwendeten Sendeart
  4. DAn der Modulation
VD208Rufzeichen und Rufzeichenanwendung

Hat ein Funkamateur Anspruch auf Zuteilung eines bestimmten Rufzeichens?

  1. ANein, es besteht kein Anspruch darauf.richtige Antwort
  2. BJa, wenn es noch nicht vergeben ist.
  3. CNein, es sei denn, er kann besondere persönliche Gründe geltend machen und das Rufzeichen ist frei.
  4. DJa, wenn es ihm schon einmal zugeteilt war.

Ausbildungsfunkbetrieb6

VD301Ausbildungsfunkbetrieb

Wozu dient der Ausbildungsfunkbetrieb gemäß Amateurfunkverordnung (AFuV)? Er dient ...

  1. Ader praktischen Vorbereitung auf das Ablegen der fachlichen Prüfung zum Erwerb eines Amateurfunkzeugnisses.richtige Antwort
  2. Bder alleinigen Vorführung des Amateurfunkbetriebes.
  3. Cder Teilnahme des Auszubildenden am Amateurfunkdienst ohne Aufsicht.
  4. Dder Vervollständigung der Fertigkeiten des Funkamateurs in der Morsetelegrafie.
VD302Ausbildungsfunkbetrieb

Unter welcher Voraussetzung nach der Amateurfunkverordnung (AFuV) darf ein Funkamateur Ausbildungsfunkbetrieb durchführen?

  1. AWenn er Inhaber einer Zulassung zur Teilnahme am Amateurfunkdienst der Klasse A oder E istrichtige Antwort
  2. BNur wenn er Inhaber einer Zulassung zur Teilnahme am Amateurfunkdienst der Klasse A ist
  3. CNur wenn er mindestens 1 Jahr lang Inhaber einer Zulassung zur Teilnahme am Amateurfunkdienst ist
  4. DWenn er eine gültige Rufzeichenzuteilung für ein Ausbildungsrufzeichen besitzt
VD303Ausbildungsfunkbetrieb

Nicht-Funkamateure dürfen am Ausbildungsfunkbetrieb ...

  1. Anur unter unmittelbarer Anleitung und Aufsicht eines Funkamateurs mit zugeteiltem Rufzeichen der Klasse A oder E teilnehmen.richtige Antwort
  2. Bnur an Klubstationen unter Aufsicht eines Funkamateurs mit zugeteiltem Rufzeichen der Klasse A oder E teilnehmen.
  3. Cauch an Wochenenden ohne besondere Auflagen teilnehmen.
  4. Dauch ohne Anleitung und Aufsicht des ausbildenden Funkamateurs teilnehmen.
VD304Ausbildungsfunkbetrieb

Was ist unter anderem im Zusammenhang mit der Durchführung von Ausbildungsfunkverkehr zu beachten? Der Ausbildungsfunkbetrieb darf ...

  1. Anur im Berechtigungsumfang der Rufzeichenzuteilung des Ausbilders durchgeführt werden.richtige Antwort
  2. Bnicht in Morsetelegrafie durchgeführt werden.
  3. Cnur mit einer maximalen Strahlungsleistung von 10 W EIRP durchgeführt werden.
  4. Dnur an einer Klubstation durchgeführt werden.
VD305Ausbildungsfunkbetrieb

Was ist bei der Durchführung von Ausbildungsfunkverkehr zu beachten?

  1. ADer Ausbilder hat auf Verlangen der Bundesnetzagentur Auskunft über Art und Umfang des Ausbildungsfunkbetriebs zu geben.richtige Antwort
  2. BBeim Ausbildungsfunkverkehr darf nicht an Amateurfunkwettbewerben teilgenommen werden.
  3. CDer Ausbildungsfunkverkehr darf ausschließlich in Gegenwart des Ausbilders an einer Klub- oder Schulstation durchgeführt werden.
  4. DDer Ausbildungsfunkverkehr darf ausschließlich in Telefonie (SSB oder FM) durchgeführt werden.
VD306Ausbildungsfunkbetrieb

Von wem ist während des Ausbildungsfunkbetriebs der Rufzeichenzusatz "/T" bzw. "/Trainee" zu benutzen?

  1. AVom Auszubildendenrichtige Antwort
  2. BVom Ausbilder
  3. CVom Auszubildenden und vom Ausbilder
  4. DVom Verantwortlichen der Schulstation

Klubstationen8

VD401Klubstationen

Welche Voraussetzungen müssen für die Erteilung eines Rufzeichens für den Betrieb einer Klubstation erfüllt sein?

  1. ADie Rufzeichenzuteilung für das Betreiben einer Klubstation ist von der Benennung des verantwortlichen Funkamateurs durch den Leiter einer Gruppe von Funkamateuren abhängig.richtige Antwort
  2. BDer verantwortliche Funkamateur für die Klubstation muss in jedem Fall Inhaber eines Rufzeichens der höchsten Amateurfunkklasse sein.
  3. CDer verantwortliche Funkamateur muss seit mindestens 2 Jahren Inhaber eines Amateurfunkzeugnisses sein.
  4. DDer Leiter einer als eingetragener Verein (e. V.) bestehenden Amateurfunkvereinigung muss auch der für die beantragte Klubstation verantwortliche Funkamateur sein.
VD402Klubstationen

Welche Voraussetzung muss für die Erteilung eines Rufzeichens für den Betrieb einer Klubstation erfüllt sein?

  1. AEine Zulassung zur Teilnahme am Amateurfunkdienst nach § 3 Abs. 1 AFuG.richtige Antwort
  2. BDer verantwortliche Funkamateur für die Klubstation muss in jedem Fall Betreiber einer automatisch arbeitenden Station sein.
  3. CDer verantwortliche Funkamateur für die Klubstation muss in jedem Fall Inhaber eines Rufzeichens der höchsten Amateurfunkklasse sein.
  4. DEine HAREC-Bescheinigung oder ein Amateurfunkzeugnis
VD403Klubstationen

Ab wann darf ein Funkamateur laut Amateurfunkgesetz (AFuG) eine Klubstation betreiben?

  1. ANachdem er selbst eine Zulassung zum Amateurfunkdienst und die Zuteilung eines Klubstationsrufzeichens erhalten hatrichtige Antwort
  2. BErst 3 Monate nach Ablegen der Amateurfunkprüfung und Zuteilung eines Klubstationsrufzeichens
  3. CNach Vorlage einer harmonisierten Prüfungsbescheinigung kann der Betrieb erfolgen
  4. DErst nach Überprüfung des Standortes durch die BNetzA und Zuteilung eines Klubstationsrufzeichens
VD404Klubstationen

Was ist nötig, damit ein Funkamateur das Rufzeichen einer Klubstation mitbenutzen darf?

  1. AEr muss Inhaber einer Zulassung zur Teilnahme am Amateurfunkdienst sein.richtige Antwort
  2. BEr muss Mitglied in der Gruppe der Funkamateure sein, die die Klubstation betreibt.
  3. CEr muss im Besitz eines Amateurfunkzeugnisses sein, dass der Klasse der Klubstation entspricht.
  4. DEr muss Inhaber eines Rufzeichens der höchsten Amateurfunkklasse sein.
VD405Klubstationen

Darf ein Funkamateur mit Zulassung zur Teilnahme am Amateurfunkdienst nach den Bestimmungen der Amateurfunkverordnung (AFuV) mit dem Rufzeichen der Klubstation Funkbetrieb durchführen, auch wenn er nicht Mitglied der betreibenden Gruppe ist?

  1. AAn Klubstationen dürfen auch Nichtmitglieder Funkbetrieb durchführen.richtige Antwort
  2. BNur die Mitglieder der Gruppe dürfen die Klubstation betreiben.
  3. CDer Funkbetrieb muss im Beisein eines Gruppenmitglieds erfolgen.
  4. DDer Funkamateur muss dieses mindestens zwei Tage zuvor der BNetzA anzeigen.
VD406Klubstationen

Sie nutzen ein Klubstationsrufzeichen und verfügen über eine andere Amateurfunkzeugnis-Klasse als die Zuteilung der Klubstation. In welchen Frequenzbereichen und mit welchen Leistungen dürfen Sie senden? Entsprechend des Berechtigungsumfangs ...

  1. Ader niedrigeren der beiden Klassen.richtige Antwort
  2. Bder höheren der beiden Klassen.
  3. Cder Klasse meiner persönlichen Zulassung.
  4. Dder Klasse der Klubstation.
VD407Klubstationen

Welche der genannten Funkamateure dürfen an einer Klubstation der Klasse A Funkbetrieb im 40 m-Amateurfunkband durchführen?

  1. AInhaber einer Amateurfunkzulassung der Klasse Arichtige Antwort
  2. BInhaber einer Amateurfunkzulassung der Klasse E
  3. CInhaber eines Amateurfunkzulassung der Klasse N
  4. DInhaber einer Amateurfunkzulassung einer beliebigen Klasse
VD408Klubstationen

Welche Aussage ist hinsichtlich der Standortänderung einer Klubstation zutreffend?

  1. AKurzzeitige Standortänderungen müssen der BNetzA nicht angezeigt werden.richtige Antwort
  2. BStandortänderungen sind bei Klubstationen nicht zulässig.
  3. CKurzzeitige Standortänderungen sind der BNetzA anzuzeigen.
  4. DStandortänderungen müssen der BNetzA grundsätzlich nicht angezeigt werden.

Relaisfunkstellen und Funkbaken4

VD501Relaisfunkstellen und Funkbaken

Was ist notwendig, damit ein Funkamateur eine Amateurfunkstelle als Relaisfunkstelle oder Funkbake betreiben darf?

  1. AEs bedarf einer Rufzeichenzuteilung für den Betrieb einer fernbedienten oder automatisch arbeitenden Amateurfunkstelle.richtige Antwort
  2. BEs ist eine Zulassung der höchsten Amateurfunkklasse erforderlich.
  3. CFür den Betrieb einer Relaisfunkstelle oder Funkbake ist der mindestens 2-jährige Besitz einer gültigen Amateurfunkzulassung erforderlich.
  4. DEs sind keine besonderen Bedingungen zu erfüllen.
VD502Relaisfunkstellen und Funkbaken

Unter welchen Voraussetzungen darf ein Funkamateur eine Amateurfunkstelle als Relaisfunkstelle betreiben?

  1. AWenn er für die Relaisfunkstelle eine Rufzeichenzuteilung besitzt und die darin festgelegten Rahmenbedingungen einhältrichtige Antwort
  2. BWenn die Relaisfunkstelle keine große Reichweite hat
  3. CWenn er mindestens 20 Unterschriften als Beweis der Notwendigkeit vorlegen kann und die Rahmenbedingungen für Relaisfunkstellen einhält
  4. DWenn er die technischen Einrichtungen dafür selbst instand halten kann
VD503Relaisfunkstellen und Funkbaken

Wie hoch ist die maximal zulässige Strahlungsleistung einer Relaisfunkstelle oberhalb 30 MHz?

  1. A50 W ERPrichtige Antwort
  2. B750 W PEP für Klasse A, 75 W PEP für Klasse E und 10 W PEP für Klasse N
  3. C100 W PEP
  4. D150 W ERP
VD504Relaisfunkstellen und Funkbaken

Wann kann ein verantwortlicher Funkamateur einen bestimmten Funkamateur vom Betrieb über die von ihm betreute Relaisfunkstelle ausschließen?

  1. AWenn dies dazu dient, den störungsfreien Betrieb der Relaisfunkstelle sicherzustellenrichtige Antwort
  2. BWenn ein Funkamateur die Relaisfunkstelle zu häufig benutzt
  3. CWenn die Relaisnutzungsgebühr nicht entrichtet wurde
  4. DWenn ein Funkamateur das Mindestalter noch nicht erreicht hat

Remote-Stationen9

VD601Remote-Stationen

Was versteht der Funkamateur unter "Remote-Betrieb"?

  1. AFunkbetrieb, bei dem eine räumlich entfernte Amateurfunkstation z. B. über das Internet betrieben wirdrichtige Antwort
  2. BFunkbetrieb über sehr weite Entfernungen (größer 500 km UKW, größer 2000 km KW)
  3. CDie lokale Steuerung einer Funkstation über einen daneben stehenden Computer
  4. DFunkbetrieb bei Wettbewerben mit mehreren Funkamateuren mit verteilten Aufgaben
VD602Remote-Stationen

Ist für "Remote-Betrieb" bei der BNetzA eine Betriebsmeldung erforderlich?

  1. AJa, für den Betreiber der Remote-Stationrichtige Antwort
  2. BJa, für den Nutzer der Remote-Station
  3. CJa, für Betreiber und Nutzer der Remote-Station
  4. DNein, es besteht keine Anzeigepflicht.
VD603Remote-Stationen

Wer darf eine "Remote-Station" betreiben?

  1. AFunkamateure der Klasse Arichtige Antwort
  2. BFunkamateure der Klassen A und E
  3. CFunkamateure der Klassen A, E und N
  4. DFunkamateure, die seit mindestens einem Jahr eine Zulassung besitzen
VD604Remote-Stationen

Welche der folgenden Amateurfunkstellen darf als "Remote-Station" verwendet werden?

  1. AKlubstationen der Klasse Arichtige Antwort
  2. BKlubstationen der Klasse E
  3. CAmateurfunkstellen mit personengebundenem Rufzeichen der Klasse N
  4. DAmateurfunkstellen mit personengebundenem Rufzeichen der Klasse E
VD605Remote-Stationen

Wie muss der Betreiber die Betriebssicherheit seiner "Remote-Station" gewährleisten? Der Betreiber muss sicherstellen, dass ...

  1. Adie "Remote-Station" unter seiner mittelbaren Kontrolle steht.richtige Antwort
  2. Bfür die "Remote-Station" keine selbstgebauten Komponenten zum Einsatz kommen.
  3. Cdie "Remote-Station" über eine unterbrechungsfreie Stromversorgung verfügt.
  4. Dein technisches Protokoll der Nutzung der "Remote-Station" erstellt wird.
VD606Remote-Stationen

Was ist bei der Übertragung des Nutzungsrechts an einer "Remote-Station" auf andere Funkamateure zu beachten?

  1. ADer Betreiber muss sicherstellen, dass nur von ihm berechtigte Funkamateure die Station nutzen können.richtige Antwort
  2. BDer Zugang für die Nutzung der "Remote-Station" muss für alle Funkamateure öffentlich sein.
  3. CDie Nutzer der "Remote-Station" dürfen keinen Ausbildungsfunkbetrieb durchführen.
  4. DDie Funkamateure müssen mindestens im Besitz einer Amateurfunkzulassung der Klasse E sein.
VD607Remote-Stationen

Wer darf mit einer Amateurfunkstelle im "Remote-Betrieb" senden? Vom Betreiber der Amateurfunkstelle berechtigte Funkamateure, die ...

  1. Aüber eine Zulassung für die Klasse A verfügen.richtige Antwort
  2. Büber eine Zulassung für die Klasse A oder E verfügen.
  3. Cüber eine Zulassung für die Klasse A, E oder N verfügen.
  4. Dseit mindestens einem Jahr über eine Zulassung verfügen.
VD608Remote-Stationen

Warum muss der Betreiber der "Remote-Station" seine Kontaktdaten bei der BNetzA angeben?

  1. ADer Betreiber muss für die BNetzA als Ansprechpartner erreichbar sein.richtige Antwort
  2. BDie Kontaktdaten dienen der monatlichen Rechnungsstellung für die "Remote-Station".
  3. CDie Bandwacht der Amateurfunkverbände nutzt die Kontaktdaten zum Datenabgleich, um im Störungsfall den Betreiber der "Remote-Station" zu ermitteln.
  4. DDie Kontaktdaten zum Remote-Betrieb werden in der Rufzeichenliste der BNetzA aufgeführt.
VD609Remote-Stationen

Wem darf Zugriff auf eine Klubstation im Remote-Betrieb eingeräumt werden?

  1. ANur Mitgliedern der Gruppe von Funkamateuren, die die Klubstation betreibtrichtige Antwort
  2. BNur auf der Zuteilungsurkunde eingetragenen Mitgliedern der Gruppe von Funkamateuren
  3. CNur bei der Bundesnetzagentur schriftlich oder elektronisch gemeldeten Funkamateuren
  4. DNur Funkamateuren, die die Klubstation persönlich nicht aufsuchen können

Frequenzbereiche und Frequenznutzungsparameter43

VD701Frequenzbereiche und Frequenznutzungsparameter

Darf ein Funkamateur in Deutschland alle in den Radio Regulations (RR) für den Amateurfunkdienst zugewiesenen Frequenzbereiche benutzen?

  1. ANein, es dürfen nur Frequenzen genutzt werden, die durch nationale Regelungen umgesetzt wurden.richtige Antwort
  2. BJa, weil die internationalen Regelungen der Radio Regulations (RR) auch in Deutschland gelten.
  3. CJa, wenn der Betrieb bei der Bundesnetzagentur vorher angemeldet wurde.
  4. DNein, die in Deutschland zulässigen Frequenzbereiche ergeben sich aus der Frequenznutzungsplanaufstellungsverordnung.
VD702Frequenzbereiche und Frequenznutzungsparameter

Wo sind die für den Amateurfunkdienst in Deutschland ausgewiesenen Frequenzbereiche und die zugehörigen ausführlichen Nutzungsbedingungen zu finden?

  1. AIn der Anlage 1 der Amateurfunkverordnung (AFuV) und ggf. weiteren Mitteilungen der BNetzArichtige Antwort
  2. BIn Artikel 5 der Radio Regulations (RR)
  3. CIm Frequenzplan (FreqP)
  4. DIn der Anlage zur Frequenzverordnung (FreqV)
VD703Frequenzbereiche und Frequenznutzungsparameter

Unter welchen Voraussetzungen darf ein Funkamateur mit seinem Amateurfunkgerät Funkverkehr im CB-Funk-Bereich durchführen?

  1. ADer Funkamateur darf mit seiner Amateurfunkstelle unter keinen Umständen im CB-Funk-Bereich senden.richtige Antwort
  2. BWenn das Amateurfunkgerät vom Funkamateur so eingestellt wurde, dass die technischen Vorschriften für CB-Funkgeräte eingehalten werden
  3. CWenn eine Genehmigung zum Betrieb von CB-Funkgeräten vorliegt
  4. DWenn die Sendeleistung auf 4 W ERP bei FM und AM bzw. 12 W PEP bei SSB begrenzt wird
VD704Frequenzbereiche und Frequenznutzungsparameter

Wie ist ein primärer Funkdienst laut Amateurfunkverordnung (AFuV) definiert?

  1. AEin primärer Funkdienst ist ein Funkdienst, dessen Funkstellen Schutz gegen Störungen durch Funkstellen sekundärer Funkdienste verlangen können.richtige Antwort
  2. BKommerzielle Funkstellen, Funkstellen von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben sind immer Funkstellen des primären Funkdienstes.
  3. CAmateurfunkstellen sind keine Funkstellen eines primären Funkdienstes, da der Amateurfunk nach den Bestimmungen des Amateurfunkgesetzes (AFuG) kein Sicherheitsfunkdienst ist.
  4. DDie Unterteilung in primäre und sekundäre Funkdienste gilt nur für kommerzielle Funkstellen oder Funkstellen von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben.
VD705Frequenzbereiche und Frequenznutzungsparameter

Wie ist ein sekundärer Funkdienst laut Amateurfunkverordnung (AFuV) definiert?

  1. AEin sekundärer Funkdienst ist ein Funkdienst, dessen Funkstellen weder Störungen bei den Funkstellen eines primären Funkdienstes verursachen dürfen noch Schutz vor Störungen durch solche Funkstellen verlangen können.richtige Antwort
  2. BEin sekundärer Funkdienst ist ein Funkdienst, dessen Frequenzzuteilung zeitlich später erfolgte. Die Einteilung bedeutet nicht, dass der sekundäre Funkdienst dem primären Funkdienst nachgeordnet ist.
  3. CEin sekundärer Funkdienst muss Störungen durch andere hinnehmen und kann die Störungen nicht an die Funkstörungsannahme der Bundesnetzagentur melden.
  4. DDie Unterteilung in primäre und sekundäre Funkdienste gilt nur für kommerzielle Funkstellen oder Funkstellen von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben.
VD706Frequenzbereiche und Frequenznutzungsparameter

In welchem der genannten Frequenzbereiche hat der Amateurfunkdienst primären Status?

  1. A7000 bis 7200 kHzrichtige Antwort
  2. B10100 bis 10150 kHz
  3. C1850 bis 1890 kHz
  4. D135,7 bis 137,8 kHz
VD707Frequenzbereiche und Frequenznutzungsparameter

Das 80 m-Amateurfunkband ist unter anderem dem Amateurfunkdienst und dem Seefunkdienst auf primärer Basis zugewiesen. Unter welchen Umständen dürfen Sie in einer Amateurfunkverbindung fortfahren, wenn Sie erst nach Betriebsaufnahme bemerken, dass Ihre benutzte Frequenz auch von einer Küstenfunkstelle benutzt wird?

  1. ASie dürfen die Frequenz unter keinen Umständen weiterbenutzen (außer im echten Notfall), da der Küstenfunkstelle eine feste Frequenz zugeteilt ist, die sie nicht verändern kann.richtige Antwort
  2. BSie dürfen die Frequenz weiter benutzen, wenn aus der dauernd wiederholten, automatisch ablaufenden Morseaussendung klar hervorgeht, dass die Küstenfunkstelle keinen zweiseitigen Funkverkehr abwickelt, sondern offenbar nur die Frequenz belegt.
  3. CSie dürfen die Frequenz weiter benutzen, wenn der Standort Ihrer Amateurfunkstelle mehr als 200 km von einer Meeresküste entfernt ist und Sie weniger als 100 W Sendeleistung anwenden.
  4. DSie dürfen die begonnene Funkverbindung mit Ihrer Gegenfunkstelle solange fortführen, bis Sie von der Küstenfunkstelle zum Frequenzwechsel aufgefordert werden.
VD708Frequenzbereiche und Frequenznutzungsparameter

Was besagt der Hinweis, dass der Frequenzbereich 433,05 bis 434,79 MHz als ISM-Frequenzbereich zugewiesen ist?

  1. ADieser Frequenzbereich wird für industrielle, wissenschaftliche, medizinische, häusliche oder ähnliche Anwendungen mitbenutzt.richtige Antwort
  2. BDieser Frequenzbereich wird für internationale Satellitenmessungen verwendet; hierdurch kann es zu Störungen im normalen Funkverkehr kommen.
  3. CDieser Frequenzbereich wird für industrielle Sender in Maschinen benutzt und ist für den Amateurfunkverkehr nur auf sekundärer Basis zugelassen.
  4. DDieser Frequenzbereich wird von ISM-Geräten genutzt. Die Sendeleistungen im Amateurfunkdienst sind in diesem Frequenzbereich zu reduzieren.
VD709Frequenzbereiche und Frequenznutzungsparameter

Welche Antwort enthält die richtige Anfangs- und Endfrequenz für das 160 m-Amateurfunkband in Deutschland?

  1. A1810 bis 2000 kHzrichtige Antwort
  2. B1805 bis 1850 kHz
  3. C1800 bis 1900 kHz
  4. D1800 bis 1990 kHz
VD710Frequenzbereiche und Frequenznutzungsparameter

Welche Antwort enthält die richtige Anfangs- und Endfrequenz für das 80 m-Amateurfunkband in Deutschland?

  1. A3,5 bis 3,8 MHzrichtige Antwort
  2. B3,5 bis 3,6 MHz
  3. C3,8 bis 3,9 MHz
  4. D3,8 bis 4 MHz
VD711Frequenzbereiche und Frequenznutzungsparameter

Welche Antwort enthält die richtige Anfangs- und Endfrequenz für das 40 m-Amateurfunkband in Deutschland?

  1. A7 bis 7,2 MHzrichtige Antwort
  2. B7,1 bis 7,3 MHz
  3. C7 bis 7,3 MHz
  4. D7,1 bis 7,5 MHz
VD712Frequenzbereiche und Frequenznutzungsparameter

Welche Antwort enthält die richtige Anfangs- und Endfrequenz für das 30 m-Amateurfunkband in Deutschland?

  1. A10,1 bis 10,15 MHzrichtige Antwort
  2. B10,1 bis 10,25 MHz
  3. C10 bis 10,15 MHz
  4. D10 bis 10,25 MHz
VD713Frequenzbereiche und Frequenznutzungsparameter

Welche Antwort enthält die richtige Anfangs- und Endfrequenz für das 20 m-Amateurfunkband in Deutschland?

  1. A14 bis 14,35 MHzrichtige Antwort
  2. B14 bis 14,45 MHz
  3. C14 bis 14,5 MHz
  4. D14 bis 15 MHz
VD714Frequenzbereiche und Frequenznutzungsparameter

Welche Antwort enthält die richtige Anfangs- und Endfrequenz für das 17 m-Amateurfunkband in Deutschland?

  1. A18,068 bis 18,168 MHzrichtige Antwort
  2. B18,1 bis 18,158 MHz
  3. C18,89 bis 18,99 MHz
  4. D18,68 bis 19,99 MHz
VD715Frequenzbereiche und Frequenznutzungsparameter

Welche Antwort enthält die richtige Anfangs- und Endfrequenz für das 15 m-Amateurfunkband in Deutschland?

  1. A21 bis 21,45 MHzrichtige Antwort
  2. B21 bis 21,35 MHz
  3. C21 bis 21,5 MHz
  4. D21 bis 21,7 MHz
VD716Frequenzbereiche und Frequenznutzungsparameter

Welche Antwort enthält die richtige Anfangs- und Endfrequenz für das 12 m-Amateurfunkband in Deutschland?

  1. A24,89 bis 24,99 MHzrichtige Antwort
  2. B24,89 bis 25,168 MHz
  3. C24,168 bis 24,99 MHz
  4. D24,068 bis 24,168 MHz
VD717Frequenzbereiche und Frequenznutzungsparameter

Welche Antwort enthält die richtige Anfangs- und Endfrequenz für das 10 m-Amateurfunkband in Deutschland?

  1. A28 bis 29,7 MHzrichtige Antwort
  2. B28 bis 29 MHz
  3. C28 bis 30,7 MHz
  4. D28 bis 32 MHz
VD718Frequenzbereiche und Frequenznutzungsparameter

Welche Antwort enthält die richtige Anfangs- und Endfrequenz für das 6 m-Amateurfunkband in Deutschland?

  1. A50,0 bis 52,00 MHzrichtige Antwort
  2. B50,0 bis 54,0 MHz
  3. C50,8 bis 51,8 MHz
  4. D51,08 bis 52,00 MHz
VD719Frequenzbereiche und Frequenznutzungsparameter

Welche Antwort enthält die richtige Anfangs- und Endfrequenz für das 2 m-Amateurfunkband in Deutschland?

  1. A144 bis 146 MHzrichtige Antwort
  2. B144 bis 148 MHz
  3. C140 bis 146 MHz
  4. D140 bis 148 MHz
VD720Frequenzbereiche und Frequenznutzungsparameter

Welche Antwort enthält die richtige Anfangs- und Endfrequenz für das 70 cm-Amateurfunkband in Deutschland?

  1. A430 bis 440 MHzrichtige Antwort
  2. B430 bis 438 MHz
  3. C432 bis 440 MHz
  4. D432 bis 438 MHz
VD721Frequenzbereiche und Frequenznutzungsparameter

Welche Antwort enthält die richtige Anfangs- und Endfrequenz für das 23 cm-Amateurfunkband in Deutschland?

  1. A1240 bis 1300 MHzrichtige Antwort
  2. B1240 bis 1290 MHz
  3. C1220 bis 1300 MHz
  4. D1220 bis 1290 MHz
VD722Frequenzbereiche und Frequenznutzungsparameter

Welche Antwort enthält die richtige Anfangs- und Endfrequenz für das 13 cm-Amateurfunkband in Deutschland?

  1. A2320 bis 2450 MHzrichtige Antwort
  2. B2250 bis 2340 MHz
  3. C2350 bis 2520 MHz
  4. D2240 bis 2300 MHz
VD723Frequenzbereiche und Frequenznutzungsparameter

In welchen Frequenzbereichen ist für Funkamateure mit Zulassung für die Klasse N Sendebetrieb erlaubt?

  1. A28 bis 29.7 MHz, 144 bis 146 MHz, 430 bis 440 MHzrichtige Antwort
  2. B7 bis 7.2 MHz, 14 bis 14.35 MHz, 1240 bis 1300 MHz
  3. CAuf allen dem Amateurfunk in Deutschland zugewiesenen Kurzwellen-Frequenzbereichen
  4. DAuf allen dem Amateurfunk in Deutschland zugewiesenen Frequenzbereichen oberhalb der Kurzwelle
VD724Frequenzbereiche und Frequenznutzungsparameter

Wie hoch ist die maximal zulässige isotrope Strahlungsleistung (EIRP) für Funkamateure mit der Zulassungsklasse N im 2 m- und 70 cm-Band?

  1. A10 Wrichtige Antwort
  2. B5 W
  3. C100 W
  4. D25 W
VD725Frequenzbereiche und Frequenznutzungsparameter

Sie sind Inhaber einer Zulassung für den Amateurfunkdienst der Klasse N und nutzen ein Funkgerät mit 5 W Senderausgangsleistung. Dürfen Sie bei Sendebetrieb im 2 m-Band eine direkt angeschlossene Antenne mit Gewinnfaktor 2,5 bezogen auf den isotropen Kugelstrahler (entspricht 4,0 dBi Gewinn) verwenden?

  1. ANein, da sich eine Strahlungsleistung von über 10 W EIRP ergibt.richtige Antwort
  2. BNein, da ich Antennen mit Gewinn nicht benutzen darf.
  3. CJa, da die Senderausgangsleistung den Grenzwert von 10 W EIRP nicht überschreitet.
  4. DJa, sofern es sich um ein Handfunkgerät handelt.
VD726Frequenzbereiche und Frequenznutzungsparameter

Sie sind Inhaber einer Zulassung für den Amateurfunkdienst der Klasse N und nutzen ein Funkgerät mit 5 W Senderausgangsleistung. Dürfen Sie bei Sendebetrieb im 2 m-Band eine direkt angeschlossene Antenne mit Gewinnfaktor 1,8 bezogen auf den isotropen Kugelstrahler (entspricht 2,6 dBi Gewinn) verwenden?

  1. AJa, da die Strahlungsleistung den Grenzwert von 10 W EIRP nicht überschreitet.richtige Antwort
  2. BJa, außer wenn die Amateurfunkstelle ortsfest betrieben wird.
  3. CNein, da sich eine Strahlungsleistung von über 10 W EIRP ergibt.
  4. DNein, da ich Antennen mit Gewinn nicht benutzen darf
VD727Frequenzbereiche und Frequenznutzungsparameter

Was gilt für die Rufzeicheninhaber der Klasse E im Frequenzbereich 1810 bis 1850 kHz?

  1. AMaximal 100 W PEPrichtige Antwort
  2. BMaximal 75 W PEP
  3. CMaximal 750 W PEP
  4. DMaximal 10 W PEP
VD728Frequenzbereiche und Frequenznutzungsparameter

Wie hoch ist die maximal zulässige Senderausgangsleistung für Rufzeicheninhaber der Klasse A im Frequenzbereich 3,5 bis 3,8 MHz?

  1. A750 W PEPrichtige Antwort
  2. B75 W PEP
  3. C150 W PEP
  4. D100 W PEP
VD729Frequenzbereiche und Frequenznutzungsparameter

Was gilt für die Rufzeicheninhaber der Klassen A und E im Frequenzbereich 3,5 bis 3,8 MHz?

  1. AMaximal 750 W PEP für Klasse A und maximal 100 W PEP für Klasse Erichtige Antwort
  2. BMaximal 10 W PEP für beide Klassen
  3. CMaximal 750 W PEP für beide Klassen
  4. DMaximal 150 W PEP für Klasse A und maximal 10 W PEP für Klasse E
VD730Frequenzbereiche und Frequenznutzungsparameter

Wie hoch ist die maximal zulässige Senderausgangsleistung für Rufzeicheninhaber der Klasse A im Frequenzbereich 10,1 bis 10,15 MHz?

  1. A150 W PEPrichtige Antwort
  2. B75 W PEP
  3. C250 W PEP
  4. D750 W PEP
VD731Frequenzbereiche und Frequenznutzungsparameter

Wie hoch ist die maximal zulässige Senderausgangsleistung für Rufzeicheninhaber der Klasse A in den Frequenzbereichen 14,000 bis 14,350 MHz und 18,068 bis 18,168 MHz?

  1. A750 W PEPrichtige Antwort
  2. B75 W PEP
  3. C150 W PEP
  4. D250 W PEP
VD732Frequenzbereiche und Frequenznutzungsparameter

Wie hoch ist die maximal zulässige Senderausgangsleistung für Rufzeicheninhaber der Klasse A in den Frequenzbereichen 21,000 bis 21,450 MHz und 24,890 bis 24,990 MHz?

  1. A750 W PEPrichtige Antwort
  2. B75 W PEP
  3. C150 W PEP
  4. D250 W PEP
VD733Frequenzbereiche und Frequenznutzungsparameter

Welche Leistungsgrenzen gelten für die Rufzeicheninhaber der Klassen A und E in den Frequenzbereichen 21,000 bis 21,450 MHz und 28,000 bis 29,700 MHz?

  1. AMaximal 750 W PEP für Klasse A und maximal 100 W PEP für Klasse Erichtige Antwort
  2. BMaximal 200 W PEP für beide Klassen
  3. CMaximal 100 W PEP für Klasse A und maximal 10 W PEP für Klasse E
  4. DMaximal 100 W PEP für beide Klassen
VD734Frequenzbereiche und Frequenznutzungsparameter

Welche Leistungsgrenzen gelten für die Rufzeicheninhaber der Klasse A und E in den Frequenzbereichen 144 bis 146 MHz und 430 bis 440 MHz?

  1. AMaximal 750 W PEP für Klasse A und 75 W PEP für Klasse Erichtige Antwort
  2. BMaximal 750 W PEP für beide Klassen
  3. CMaximal 100 W PEP für Klasse A und 50 W PEP für Klasse E
  4. DMaximal 10 W PEP für beide Klassen
VD735Frequenzbereiche und Frequenznutzungsparameter

Wie hoch ist die maximal zulässige Sendeleistung für Rufzeicheninhaber der Klasse A im Frequenzbereich 1240 bis 1300 MHz?

  1. A750 W PEP, jedoch nur maximal 5 W EIRP im Teilbereich 1247 bis 1263 MHzrichtige Antwort
  2. B100 W PEP
  3. C250 W PEP
  4. D75 W PEP, jedoch nur maximal 5 W EIRP im Teilbereich 1247 bis 1263 MHz
VD736Frequenzbereiche und Frequenznutzungsparameter

Wie hoch ist die maximal zulässige Senderausgangsleistung für Rufzeicheninhaber der Klasse A in den Amateurfunkbändern zwischen 1300 MHz und 250 GHz?

  1. A75 W PEPrichtige Antwort
  2. B100 W PEP
  3. C150 W PEP
  4. D750 W PEP
VD737Frequenzbereiche und Frequenznutzungsparameter

Wie hoch ist die maximal zulässige Senderausgangsleistung für Rufzeicheninhaber der Klasse E in den Amateurfunkbändern zwischen 1300 MHz und 250 GHz?

  1. AMaximal 5 W PEPrichtige Antwort
  2. BMaximal 75 W PEP
  3. CMaximal 100 W PEP
  4. DMaximal 1 W PEP
VD738Frequenzbereiche und Frequenznutzungsparameter

In welchen Amateurfunkfrequenzbereichen beträgt die maximal zulässige belegte Bandbreite einer Aussendung 800 Hz?

  1. A135,7 bis 137,8 kHz, 472 bis 479 kHz und 10100 bis 10150 kHzrichtige Antwort
  2. B1810 bis 2000 kHz, 3500 bis 3800 kHz und 7000 bis 7200 kHz
  3. C7000 bis 7100 kHz und 14000 bis 14350 kHz
  4. D18068 bis 18168 kHz und 24890 bis 24990 kHz
VD739Frequenzbereiche und Frequenznutzungsparameter

In welchem der folgenden Amateurfunkfrequenzbereiche beträgt die maximal zulässige belegte Bandbreite einer Aussendung 2,7 kHz?

  1. A3500 bis 3800 kHzrichtige Antwort
  2. B10100 bis 10150 kHz
  3. C135,7 bis 137,8 kHz
  4. D28000 bis 29700 kHz
VD740Frequenzbereiche und Frequenznutzungsparameter

In welchem der folgenden Amateurfunkfrequenzbereiche beträgt die maximal zulässige belegte Bandbreite einer Aussendung 7 kHz?

  1. A28000 bis 29000 kHzrichtige Antwort
  2. B14000 bis 14350 kHz
  3. C21000 bis 21450 kHz
  4. D10100 bis 10150 kHz
VD741Frequenzbereiche und Frequenznutzungsparameter

In welchem der folgenden Amateurfunkfrequenzbereiche beträgt die maximal zulässige belegte Bandbreite einer Aussendung 40 kHz?

  1. A144 bis 146 MHzrichtige Antwort
  2. B430 bis 440 MHz
  3. C1240 bis 1300 MHz
  4. D7000 bis 7200 kHz
VD742Frequenzbereiche und Frequenznutzungsparameter

In welchem der folgenden Amateurfunkfrequenzbereiche beträgt die maximal zulässige belegte Bandbreite einer Aussendung 2 MHz bzw. für amplitudenmodulierte Fernsehaussendungen 7 MHz?

  1. A430 bis 440 MHzrichtige Antwort
  2. B2320 bis 2450 MHz
  3. C3400 bis 3475 MHz
  4. D10,0 bis 10,5 GHz
VD743Frequenzbereiche und Frequenznutzungsparameter

Wie hoch ist die maximal zulässige effektive Strahlungsleistung (ERP) für Funkamateure mit der Zulassungsklasse N im 10 m-Band?

  1. A10 Wrichtige Antwort
  2. B5 W
  3. C100 W
  4. D25 W

Quelle: Prüfungsfragen zum Erwerb von Amateurfunkprüfungsbescheinigungen, Bundesnetzagentur, 3. Auflage, März 2024 (www.bundesnetzagentur.de/amateurfunk), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (www.govdata.de/dl-de/by-2-0). Die Daten wurden geändert: Umwandlung in ein anderes Dateiformat, Ergänzung der Kapitelzuordnung je Frage, Ersetzen geschützter durch normale Leerzeichen. Der Wortlaut der Fragen und Antworten ist unverändert.