Abwicklung des AmateurfunkverkehrsPrüfungsfragen Betriebliche Kenntnisse · Bogen B

57 Fragen aus dem amtlichen Katalog (3. Auflage, März 2024), die richtige Antwort ist jeweils grün markiert. Zum Üben mit Karteikasten: dieses Kapitel im Trainer lernen.

Betriebsabwicklung18

BE101Betriebsabwicklung

Wie können Sie eine Amateurfunkverbindung zum Beispiel beginnen?

  1. ADurch Benutzen der internationalen Betriebsabkürzung CQ bzw. mit einem allgemeinen Anruf; mit einem gezielten Anruf an eine bestimmte Station oder mit einer Antwort auf einen allgemeinen Anruf, jeweils mit Nennung des eigenen Rufzeichens.richtige Antwort
  2. BDurch wiederholtes Aussenden der internationalen Q-Gruppe "QRZ?" mit angehängtem eigenen Rufzeichen und dem Abhören der Frequenz in den Sendepausen.
  3. CDurch mehrmaliges, bei schlechten Ausbreitungsbedingungen häufiges Aussenden der Abkürzung CQ, des eigenen Rufzeichens und der Q-Gruppe "QTH" mit Zwischenhören.
  4. DDurch das Aussenden Ihres Rufzeichens und des in der IARU festgelegten Auftasttones von 1750 Hz, durch den die abhörenden Stationen Ihren Verbindungswunsch erkennen.
BE102Betriebsabwicklung

Wie sollten Sie antworten, wenn jemand in Telefonie CQ ruft?

  1. AIch nenne das Rufzeichen der rufenden Station einmal, anschließend sage ich einmal: "Hier ist (eigenes Rufzeichen buchstabieren), bitte kommen".richtige Antwort
  2. BIch nenne das Rufzeichen der rufenden Station mindestens fünfmal, und anschließend sage ich mindestens einmal: "Hier ist (eigenes Rufzeichen buchstabieren)".
  3. CIch rufe ebenfalls CQ und nenne das Rufzeichen der rufenden Station mindestens dreimal, anschließend sage ich mindestens fünfmal: "Hier ist (eigenes Rufzeichen buchstabieren)".
  4. DIch nenne mein Rufzeichen und fordere die rufende Station auf, auf einer anderen Frequenz weiter zu rufen (mindestens zweimal).
BE103Betriebsabwicklung

Ihr Rufzeichen ist DH7RW. Sie hören unvollständig "... 7 Romeo Whiskey". Wie reagieren Sie?

  1. AIch antworte: "Hier ist DH7RW, wurde ich gerufen?"richtige Antwort
  2. BIch antworte: "Bitte QSL!"
  3. CIch antworte: "Bitte QSY!".
  4. DIch freue mich auf eine Antwort aus 7R - Algerien.
BE104Betriebsabwicklung

EA6VQ ruft in Telefonie in englischer Sprache CQ. Ihr Rufzeichen ist DF1KW. Wie könnten Sie antworten?

  1. AEA6VQ, this is DF1KW calling you.richtige Antwort
  2. BCQ CQ CQ de DF1KW for EA6VQ, please go ahead.
  3. CEA6VQ, es ruft Sie DF1KW, bitte kommen.
  4. DQRZ EA6VQ from DF1KW, over.
BE105Betriebsabwicklung

Sie möchten einen Allgemeinen Anruf in Telefonie im 10 m-Band beginnen. Sie finden eine Frequenz, auf der Sie keine Signale hören. Wie gehen Sie vor?

  1. AIch frage zwei- bis dreimal, ob die Frequenz besetzt ist. Erfolgt keine Antwort, rufe ich CQ.richtige Antwort
  2. BIch beobachte die Frequenz für einige Sekunden. Wenn ich weiterhin keine Signale höre, rufe ich CQ.
  3. CDa ich auf der Frequenz kein Signal höre, kann ich mit meinem CQ-Ruf beginnen.
  4. DIch stimme meinen Sender auf der Frequenz ab und starte dann meinen CQ-Ruf.
BE106Betriebsabwicklung

Eine Frequenz auf einem höheren Kurzwellenband erscheint zunächst frei, stellt sich aber anschließend als besetzt heraus. Was ist die häufigste Ursache dafür?

  1. AEine auf dieser Frequenz sendende Station liegt innerhalb der toten Zone und konnte daher von mir nicht gehört werden.richtige Antwort
  2. BEine Station auf dieser Frequenz verwendet das andere Seitenband.
  3. CFür die auf dieser Frequenz sendenden Stationen sind die Ausbreitungsbedingungen zu schlecht.
  4. DDie auf dieser Frequenz sendende Station wurde durch den Mögel-Dellinger-Effekt kurzfristig unterbrochen.
BE107Betriebsabwicklung

Sie tätigen einen allgemeinen Anruf in Telefonie auf 145,500 MHz. Dieser wird von einer Gegenstation beantwortet. Wie sollten Sie das darauffolgende Funkgespräch fortsetzen? Ich fasse mich kurz und schlage ...

  1. AQSY vor.richtige Antwort
  2. BQRV vor.
  3. CQSB vor.
  4. DQRZ vor.
BE108Betriebsabwicklung

Sie haben eine Funkverbindung mit einer vorher "CQ" rufenden Station beendet. Anschließend werden Sie von einer anderen Station gerufen. Wie verhalten Sie sich?

  1. AIch verständige mich mit der neuen Gegenstation auf eine andere Frequenz und führe dort das QSO weiter.richtige Antwort
  2. BIch bleibe auf der Frequenz und tätige ein QSO mit der neu rufenden Station.
  3. CIch gehe etwa 1 kHz neben die bisherige Frequenz und rufe dort die anrufende Station.
  4. DIch reagiere nicht auf den Anruf, weil die Frequenz der Station gehört, die CQ gerufen hat.
BE109Betriebsabwicklung

Eine Station ruft auf dem 2 m- oder dem 70 cm-Band "CQ" mit dem Zusatz "DX". Wann sollten Sie antworten?

  1. ANur bei Stationen, die erkennbar einige hundert Kilometer entfernt sind.richtige Antwort
  2. BNur wenn die Entfernung zwischen beiden Stationen höchstens 500 km beträgt.
  3. CNur wenn ich als hörende Station die rufende Station mit guter Lautstärke empfange.
  4. DNur wenn es sich bei der anrufenden Station um eine außereuropäische Station handelt.
BE110Betriebsabwicklung

Sie hören 4U1ITU in Telefonie rufen: "CQ VK/ZL this is 4U1ITU". Sollten Sie 4U1ITU anrufen, wenn Sie gerne ein QSO mit der Station führen würden?

  1. ANein! 4U1ITU sucht eine Verbindung mit Australien oder Neuseeland.richtige Antwort
  2. BJa! 4U1ITU in Australien/Neuseeland sucht eine Verbindung.
  3. CJa! Aber nur wenn Sie geborener Australier oder Neuseeländer sind.
  4. DNein! 4U1ITU sucht nur Verbindungen mit Indien oder Südafrika.
BE111Betriebsabwicklung

Was ist der Maidenhead-Locator (auch: QTH-Locator oder Standortkenner)?

  1. AEine Positionsangabe durch Verweis auf Felder (fields) und Quadrate (squares), die mit Buchstaben und Ziffern kodiert werdenrichtige Antwort
  2. BEin Koordinatensystem, in dem der Standort einer Amateurfunkstelle der zuständigen Behörde mitgeteilt werden muss
  3. CDie Angabe der Standortdaten in Grad, Minuten und Sekunden geographischer Länge und Breite
  4. DDer geographische Bereich, der sich aus der Zeitzone des Standorts der jeweiligen Amateurfunkstelle ergibt
BE112Betriebsabwicklung

Wie gestalten Sie beispielsweise als "DL2AB" einen allgemeinen Anruf in Telegrafie?

  1. ACQ CQ CQ DE DL2AB DL2AB DL2AB pse krichtige Antwort
  2. BCQ CQ CQ FRM DL2AB DL2AB DL2AB pse k
  3. CQRZ QRZ QRZ DE DL2AB DL2AB DL2AB pse k
  4. DCQ QRZ CQ QRZ CQ QRZ DE DL2AB DL2AB DL2AB pse k
BE113Betriebsabwicklung

N4EAX ruft in Telegrafie: "CQ DL CQ DL DE N4EAX N4EAX PSE K". Was beabsichtigt die Amateurfunkstelle damit?

  1. AN4EAX sucht eine Verbindung mit einem Funkamateur in Deutschland.richtige Antwort
  2. BN4EAX sucht Verbindungen in digitalen Übertragungsverfahren (Data Link).
  3. CN4EAX sucht eine Verbindung mit einem Funkamateur, dessen Rufzeichen mit "D" oder "L" beginnt.
  4. DN4EAX sucht Verbindungen mit Stationen bei Tageslicht (Day Light), um die Grayline-Bedingungen optimal auszunutzen.
BE114Betriebsabwicklung

Was bedeutet der im 20 m-Band gesendete Anruf "CQ DX CQ DX DE HB9AFN HB9AFN K"? HB9AFN sucht eine Verbindung mit ...

  1. Aeinem anderen Kontinent und sollte durch europäische Funkamateure nicht angerufen werden.richtige Antwort
  2. Bdem Inland und sollte durch ausländische Funkamateure nicht angerufen werden.
  3. CStationen in über 500 km Entfernung und sollte durch Funkamateure aus einer geringeren Entfernung nicht angerufen werden.
  4. Dphilippinischen Funkamateuren (Präfix "DX") und sollte durch Funkamateure anderer Länder nicht angerufen werden.
BE115Betriebsabwicklung

Was bedeutet die Betriebsabkürzung "QRZ?" im Amateurfunk?

  1. AVon wem werde ich gerufen? In Pile-Ups auch: Aufruf weiterer Stationenrichtige Antwort
  2. BSind Sie bereit? Im Contest auch: Alles aufgenommen?
  3. CWie ist Ihr Standort? Im Contest auch: Wie ist Ihre Entfernung?
  4. DKönnen Sie den Empfang bestätigen? In Pile-Ups auch: Aufforderung zum Rapport
BE116Betriebsabwicklung

Sie hören in Telegrafie "CQ FD DD4UQ/P TEST". Was bedeutet das? Die Station DD4UQ ...

  1. Asucht Verbindungen mit Stationen, die am Fieldday-Contest teilnehmen.richtige Antwort
  2. Bsucht Verbindungen mit Stationen aus dem Raum Fulda.
  3. Cführt Testaussendungen im Full-Duplex-Betrieb durch.
  4. Dführt Testaussendungen des Fernmeldedienstes durch.
BE117Betriebsabwicklung

Mit welcher Geschwindigkeit sollten Sie einen Anruf in Morsetelegrafie beantworten? In der Regel antworte ich ...

  1. Agenauso schnell oder langsamer als der Anruf.richtige Antwort
  2. Bmit meiner gewohnten Geschwindigkeit.
  3. Cmit einem Gebetempo von maximal 60 CPM.
  4. Dmit dem höchsten Tempo, das ich fehlerfrei geben kann.
BE118Betriebsabwicklung

Was sollten Sie hinsichtlich der Geschwindigkeit bei Morsetelegrafie beachten? Ich gebe in der Regel ...

  1. Anicht schneller, als ich auch aufnehmen kann, und passe mich an langsamere Stationen an.richtige Antwort
  2. Bim international festgelegten Einheitstempo von 12 WPM, um eine automatische Dekodierung zu ermöglichen.
  3. Cso schnell ich kann, damit es nicht zu unnötigen Verzögerungen im Betriebsablauf kommt.
  4. Din dem Tempo, das mir am besten liegt. Andere müssen sich an mich anpassen.

Signalbeurteilung10

BE201Signalbeurteilung

Was versteht man unter dem RST-Rapport? Es ist eine Kurzformel, ...

  1. Aum die Empfangsqualität zu beschreiben.richtige Antwort
  2. Bum die Sendeleistung zu beschreiben.
  3. Cum den Ionosphärenzustand zu beschreiben.
  4. Dum die Sonnenfleckenaktivität zu beschreiben.
BE202Signalbeurteilung

Was bedeuten die Buchstaben RST, mit denen Sie die Empfangsqualität einer Sendung beurteilen können?

  1. AR = Lesbarkeit, S = Signalstärke, T = Tonqualitätrichtige Antwort
  2. BR = Rufzeichen, S = Signalstärke, T = Tonqualität
  3. CR = Lesbarkeit, S = Signalstärke, T = Trägerfrequenz
  4. DR = Rufzeichen, S = Standort, T = Tonqualität
BE203Signalbeurteilung

In welcher Weise wird nach dem RST-System die Empfangsqualität einer Amateurfunkaussendung beurteilt?

  1. ALesbarkeit in Stufen von 1-5, Signalstärke in Stufen von 1-9 und Tonqualität in Stufen von 1-9richtige Antwort
  2. BLesbarkeit in Stufen von 1-5, Signalstärke in Stufen von 1-5 und Tonhöhe in Stufen von 1-9
  3. CSignalqualität in Stufen von 1-5, Signalstärke in Stufen von 1-5 und Tonqualität in Stufen von 1-9
  4. DLesbarkeit in Stufen von 1-9, Signalqualität in Stufen von 1-5 und Tonhöhe in Stufen von 1-4
BE204Signalbeurteilung

Sie hören die Gegenstation in SSB-Telefonie einwandfrei. Das Anzeigeinstrument Ihres Funkgerätes zeigt den dargestellten Zeigerausschlag. Welchen Rapport nach dem RST-System geben Sie?

Grafik zu Frage BE204
  1. A55richtige Antwort
  2. B29
  3. C52
  4. D25
BE205Signalbeurteilung

Sie hören die Gegenstation in SSB-Telefonie einwandfrei. Das Anzeigeinstrument Ihres Funkgerätes zeigt den dargestellten Zeigerausschlag. Welchen Rapport nach dem RST-System geben Sie?

Grafik zu Frage BE205
  1. A59richtige Antwort
  2. B39
  3. C95
  4. D56
BE206Signalbeurteilung

Sie hören die Gegenstation in SSB-Telefonie einwandfrei. Das Anzeigeinstrument Ihres Funkgerätes zeigt den dargestellten Zeigerausschlag. Welchen Rapport nach dem RST-System geben Sie?

Grafik zu Frage BE206
  1. A59+20 dBrichtige Antwort
  2. B69
  3. C4,2
  4. D520
BE207Signalbeurteilung

Sie hören in einem Funkgespräch in SSB-Telefonie die Gegenstation einwandfrei. Das Display Ihres Funkgerätes zeigt die abgebildeten Informationen an. Welchen Empfangsrapport nach dem RST-System geben Sie?

Grafik zu Frage BE207
  1. A55richtige Antwort
  2. B7
  3. C100
  4. D1
BE208Signalbeurteilung

Sie hören in einem Funkgespräch in SSB-Telefonie die Gegenstation einwandfrei. Das Display Ihres Funkgerätes zeigt die abgebildeten Informationen an. Welchen Empfangsrapport nach dem RST-System geben Sie?

Grafik zu Frage BE208
  1. A59richtige Antwort
  2. B12,5
  3. C80
  4. D95
BE209Signalbeurteilung

Sie hören in einem Funkgespräch in SSB-Telefonie die Gegenstation einwandfrei. Das Display Ihres Funkgerätes zeigt die abgebildeten Informationen an. Welchen Empfangsrapport nach dem RST-System geben Sie?

Grafik zu Frage BE209
  1. A59+20 dBrichtige Antwort
  2. B520
  3. C50
  4. D17
BE210Signalbeurteilung

Wie teilen Sie Ihrem Funkpartner in SSTV seinen "Rapport" mit?

  1. AIch schreibe den Rapport direkt in das zu übertragende Bild.richtige Antwort
  2. BIch teile ihm den Rapport später auf der QSL-Karte mit.
  3. CIch sende den Rapport nach der Bildübertragung in CW.
  4. DIch teile ihm den Rapport während der Bildübertragung in SSB mit.

Contest, Pile-Up, DX-Pedition und Fuchsjagd13

BE301Contest, Pile-Up, DX-Pedition und Fuchsjagd

Was ist der Zweck eines Amateurfunkwettbewerbs (Contest)? Er dient dem Wettkampf und ...

  1. Ader stetigen Verbesserung von Amateurfunkanlagen und Betriebstechnik.richtige Antwort
  2. Bdem Gewinnen von Preisgeldern.
  3. Cder Erlangung eines Amateurfunkzeugnisses.
  4. Ddem Testen der Störfestigkeit der Empfangsgeräte der Nachbarn.
BE302Contest, Pile-Up, DX-Pedition und Fuchsjagd

Warum ist der Informationsaustausch bei Verbindungen in einem Amateurfunkwettbewerb (Contest) besonders kurz?

  1. AUm in der vorgegebenen Zeitdauer möglichst viele Verbindungen herzustellen.richtige Antwort
  2. BUm die vorgegebene Zeitbegrenzung für eine einzelne Verbindung einzuhalten.
  3. CWeil sonst die Disqualifikation droht.
  4. DWeil alle notwendigen Informationen auch im Internet auffindbar sind.
BE303Contest, Pile-Up, DX-Pedition und Fuchsjagd

Sie nehmen an einem Amateurfunkwettbewerb (Contest) teil. Welche Informationen sollten Sie in einem QSO austauschen?

  1. AIch übermittle die in der Ausschreibung festgelegten Daten, damit die Verbindung gewertet wird.richtige Antwort
  2. BIch sende Rufzeichen, Signalrapport, Name, Standort und Stationsbeschreibung, damit das Logbuch der Gegenstation vollständig ist.
  3. CIch entscheide für jede Verbindung einzeln, welche Daten ich sende, damit ich nicht zu viel über mich preisgebe.
  4. DIch beschränke mich auf das Rufzeichen, damit ich schnell möglichst viele Verbindungen erzielen kann.
BE304Contest, Pile-Up, DX-Pedition und Fuchsjagd

Welche besondere Regelung gilt in einem "Sprint-Contest"?

  1. ANach jeder Verbindung überlässt die CQ-rufende Station die Frequenz der Gegenstation.richtige Antwort
  2. BEs wird in Telegrafie gearbeitet und die Geschwindigkeit, mit der gegeben wird, fließt in die Wertung ein.
  3. CDas Rufzeichen darf nicht buchstabiert werden, außer am Anfang und am Ende des Wettbewerbs.
  4. DDie Teilnehmer müssen während des Funkbetriebs in ständiger Bewegung bleiben.
BE305Contest, Pile-Up, DX-Pedition und Fuchsjagd

Was ist mit dem Begriff "pile up" gemeint? Im Amateurfunk meint man damit das gleichzeitige ...

  1. AAnrufen einer begehrten Station durch viele Amateurfunkstellen.richtige Antwort
  2. BSenden einer Station auf mehreren Amateurfunkfrequenzen.
  3. CPeilen einer Station mit mehreren übereinander angeordneten Richtantennen.
  4. DHören einer Station mit vielen Remote-Stationen bei einem Contest.
BE306Contest, Pile-Up, DX-Pedition und Fuchsjagd

Eine begehrte Station ruft in Telefonie "only number 3". Was ist damit gemeint? Die Station ...

  1. Amöchte Anrufe von Stationen mit der Ziffer 3 zwischen Präfix und Suffix.richtige Antwort
  2. Bmöchte jeweils drei rufende Stationen in eine Liste aufnehmen.
  3. Cmöchte Stationen mit dreistelligem Suffix aufrufen.
  4. Dmöchte, dass anrufende Stationen dreimal ihren Suffix durchgeben.
BE307Contest, Pile-Up, DX-Pedition und Fuchsjagd

Was verstehen Sie bei einer seltenen Station unter der Aufforderung zu "Listenbetrieb"?

  1. AEine gut hörbare andere Station nimmt anrufende Stationen in eine Liste und ruft später diese Stationen zur Aufnahme einer Funkverbindung mit der seltenen Station auf.richtige Antwort
  2. BEine gut hörbare andere Station schickt per Internet Listen anrufender Stationen an die seltene Station.
  3. CDie seltene Station ruft Stationen nach einer Liste der Landeskenner alphabetisch auf.
  4. DDie seltene Station oder ihr QSL-Manager veröffentlicht eine Liste der gearbeiteten Stationen in den Amateurfunkzeitschriften.
BE308Contest, Pile-Up, DX-Pedition und Fuchsjagd

Was ist "Split-Verkehr"?

  1. ASenden und Empfangen auf unterschiedlichen Frequenzenrichtige Antwort
  2. BVerwenden von mehr als einem Funkgerät
  3. CTeilen einer Frequenz zwischen zwei Relaisfunkstellen
  4. DNutzung unterschiedlicher Übertragungsverfahren in einem QSO
BE309Contest, Pile-Up, DX-Pedition und Fuchsjagd

Was bedeutet es, wenn eine begehrte Station CQ ruft und den Anruf mit "split up 14270 to 14280" beendet? Die Station ...

  1. Ahört oberhalb ihrer Sendefrequenz auf wechselnden Frequenzen im angegebenen Bereich.richtige Antwort
  2. Bkündigt einen Wechsel ihrer Sendefrequenz in den angegebenen Bereich an.
  3. Cbittet anrufende Stationen in dem angegebenen Bereich CW zu verwenden.
  4. Dwird im angegebenen Bereich mit einer Bandbreite von 10 kHz senden.
BE310Contest, Pile-Up, DX-Pedition und Fuchsjagd

Eine Station gibt am Ende ihres CQ-Rufes "5 up". Was bedeutet diese Angabe und was ist zu beachten?

  1. ADie rufende Station hört 5 kHz oberhalb ihrer eigenen Sendefrequenz. Ich muss also bei meinem Anruf 5 kHz höher senden.richtige Antwort
  2. BDie rufende Station hört 5 Minuten später auf ihrer eigenen Sendefrequenz. Ich muss also bei meinem Anruf 5 Minuten später senden und vorher prüfen, ob die Frequenz frei ist.
  3. CDie rufende Station sendet 5 kHz oberhalb ihrer eigenen Sendefrequenz. Ich muss also bei meinem Anruf 5 kHz höher empfangen und vorher prüfen, ob die Frequenz frei ist.
  4. DDie rufende Station behandelt meinen Anruf an 5ter Stelle. Ich muss also bei meinem Anruf 4 andere Funkverbindungen abwarten.
BE311Contest, Pile-Up, DX-Pedition und Fuchsjagd

Eine Station, die auf 14205 kHz CQ gerufen hat, sagt am Ende ihres Rufes "tuning 290 to 300 up". Welche Frequenzen nutzen Sie, wenn Sie diese Station anrufen wollen?

  1. AIch rufe zwischen 14290 und 14300 kHz und höre auf 14205 kHz.richtige Antwort
  2. BIch rufe und höre zwischen 14290 und 14300 kHz.
  3. CIch rufe auf 14205 kHz und höre zwischen 14290 und 14300 kHz.
  4. DIch rufe auf 14290 kHz und höre auf 14300 kHz.
BE312Contest, Pile-Up, DX-Pedition und Fuchsjagd

Was versteht man im Amateurfunk unter einer "DX-Pedition"?

  1. AEs ist eine Amateurfunkexpedition zu Ländern oder Inseln, die selten im Amateurfunk zu hören sind.richtige Antwort
  2. BEs ist eine weltweite Aktivitätswoche.
  3. CEs ist ein internationaler Funkwettbewerb.
  4. DEs ist eine Zusammenstellung aller noch von Funkamateuren begehrten Länder.
BE313Contest, Pile-Up, DX-Pedition und Fuchsjagd

Was verstehen Funkamateure unter einer "Fuchsjagd" (ARDF = Amateur Radio Direction Finding)?

  1. AEs ist ein Funkpeilwettbewerb, wobei mit Hilfe von tragbaren Peilempfängern versteckte Kleinsender im KW- oder UKW-Bereich, die nur kurzzeitig senden, aufzufinden sind.richtige Antwort
  2. BEs ist ein Funkwettbewerb, wobei versucht wird, in einer vorgegebenen Zeit auf einem Amateurfunkband mit möglichst vielen Ländern Funkverbindungen herzustellen.
  3. CBei der Fuchsjagd wird versucht, den Weg von mobilen Kleinsendern zu verfolgen und dabei ein Muster zu erkennen.
  4. DEs ist ein Funkpeilwettbewerb, der von Funkamateuren ausschließlich für SWL's (short wave listeners) veranstaltet wird.

Relaisfunkstellen, Baken, Satelliten und Transponder16

BE401Relaisfunkstellen, Baken, Satelliten und Transponder

Was ist damit gemeint, wenn man sagt, die Relaisfunkstelle hat eine Eingabe- und eine Ausgabefrequenz?

  1. ADie Relaisfunkstelle empfängt auf der Eingabefrequenz und sendet auf der Ausgabefrequenz.richtige Antwort
  2. BDie Relaisfunkstelle stellt bei starker Belegung der Eingabefrequenz eine zusätzliche Ausgabefrequenz zur Verfügung.
  3. CDie Relaisfunkstelle benutzt eine Eingabefrequenz zur Umsetzung des empfangenen Signals und die Ausgabefrequenz zur Fernsteuerung.
  4. DDie Relaisfunkstelle muss auf der Ausgabefrequenz mit einem Tonruf geöffnet werden, bevor sie auf der Eingabefrequenz in Betrieb gehen kann.
BE402Relaisfunkstellen, Baken, Satelliten und Transponder

Bei deutschen 2 m-Relaisfunkstellen liegt die Eingabefrequenz üblicherweise ...

  1. A600 kHz niedriger als die Ausgabefrequenz.richtige Antwort
  2. B600 kHz höher als die Ausgabefrequenz.
  3. C7,6 MHz niedriger als die Ausgabefrequenz.
  4. D7,6 MHz höher die Ausgabefrequenz.
BE403Relaisfunkstellen, Baken, Satelliten und Transponder

Bei deutschen 70 cm-Relaisfunkstellen liegt die Eingabefrequenz üblicherweise ...

  1. A7,6 MHz niedriger als die Ausgabefrequenz.richtige Antwort
  2. B600 kHz höher als die Ausgabefrequenz.
  3. C600 kHz niedriger als die Ausgabefrequenz.
  4. D7,6 MHz höher als die Ausgabefrequenz.
BE404Relaisfunkstellen, Baken, Satelliten und Transponder

Wodurch sollte es Stationen erleichtert werden, sich in eine laufende Funkrunde oder ein Gespräch auf einem Repeater hereinzumelden?

  1. ADurch eine kurze Pause vor jedem Durchgangrichtige Antwort
  2. BDurch Verwendung eines Auftasttons
  3. CDurch Freihalten der Eingabefrequenz
  4. DDurch Freihalten der Ausgabefrequenz
BE405Relaisfunkstellen, Baken, Satelliten und Transponder

Wodurch sollte gleichzeitiges Sprechen (Doppeln) bei Nutzung eines Repeaters und in Funkrunden vermieden werden?

  1. ADurch ordentliche Übergabe nach jedem Durchgangrichtige Antwort
  2. BDurch Nutzung eines Sendezeitbegrenzers
  3. CDurch Senden mit möglichst großer Sendeleistung
  4. DDurch leichte Verstimmung der Sendefrequenz
BE406Relaisfunkstellen, Baken, Satelliten und Transponder

Warum sollten bei Relaisfunkbetrieb die Durchgänge möglichst kurz gehalten werden?

  1. ADamit es besonders Mobil- und Portabelstationen leichter möglich ist, die Relaisfunkstelle zu nutzen.richtige Antwort
  2. BUm zeitweilig Simplex-Verkehr zu ermöglichen.
  3. CNach der Amateurfunkverordnung darf ein Durchgang höchstens 60 Sekunden betragen.
  4. DDie Sprachspeicher einer Relaisfunkstelle haben eine zeitlich begrenzte Kapazität.
BE407Relaisfunkstellen, Baken, Satelliten und Transponder

Warum sollten Sie bei Nutzung eines FM-Repeaters darauf achten, Schmalband-FM (Narrow-FM) an Ihrem Handfunkgerät einzustellen? Da ansonsten ...

  1. ARepeater-Eingaben auf benachbarten Frequenzen gestört werden können und der verwendete Repeater das Signal verzerrt ausgeben könnte.richtige Antwort
  2. Beine übermäßige Abnutzung des Vorverstärkers des Repeaters durch Überlastung eintreten könnte und der Repeater dann ausfallen würde.
  3. Czu starke Oberwellen entstehen können und Funkdienste auf anderen Bändern durch Spiegelfrequenzen gestört werden könnten.
  4. Ddie Batterien der Notstromversorgung des Repeaters übermäßig belastet werden könnten und dann im Notfall nicht mehr nutzbar wären.
BE408Relaisfunkstellen, Baken, Satelliten und Transponder

Wie wird eine Funkverbindung beurteilt, wenn über eine Relaisfunkstelle gearbeitet wird?

  1. AEs wird nur die Lesbarkeit "R" beurteilt, weil sich die Signalstärke "S" auf die Relaisfunkstelle bezieht.richtige Antwort
  2. BEs werden die Lesbarkeit "R" und die Signalstärke "S" beurteilt, weil das zu einem vollständigen Rapport dazugehört.
  3. CEs wird nur die Signalstärke "S" beurteilt, weil die Lesbarkeit "R" bei einem Relais immer gleich gut ist.
  4. DEs werden nur verbale Aussagen gemacht, da die exakte Einschätzung bei Betrieb über eine Relaisfunkstelle nicht möglich ist.
BE409Relaisfunkstellen, Baken, Satelliten und Transponder

Was ist eine häufige Anwendung von Amateurfunkbaken? Sie ...

  1. Ahelfen bei der Beobachtung der Ausbreitungsbedingungen.richtige Antwort
  2. Breservieren Frequenzen für einen Funkamateur.
  3. Cstellen Empfangsberichte in das Internet ein.
  4. Dionisieren die D-Region der Atmosphäre.
BE410Relaisfunkstellen, Baken, Satelliten und Transponder

Weshalb sind die Frequenzen 14099 bis 14101 kHz, 18109 bis 18111 kHz, 21149 bis 21151 kHz, 24929 bis 24931 kHz und 28190 bis 28225 kHz freizuhalten?

  1. ADiese Frequenzen sind nach der IARU-Empfehlung für das Internationale Bakenprojekt (IBP) vorgesehen und sind für die Beobachtung der Ausbreitungsbedingungen anhand von Bakensignalen freizuhalten.richtige Antwort
  2. BDiese Frequenzbereiche sind nach der IARU-Empfehlung für HAMNET vorgesehen und sollen für die Beobachtung dieser Sendungen freigehalten werden.
  3. CDiese Frequenzen sind nach der IARU-Empfehlung besonders für DX-Verkehr vorgesehen und sollen möglichst für Funkverkehr bei "DX-Expeditionen" genutzt werden.
  4. DDiese Frequenzbereiche sind nach Empfehlung der Radio Regulations (VO Funk) für besondere Amateurfunk-Zeitzeichen- und Normalfrequenzaussendungen vorgesehen und sollen möglichst freigehalten werden.
BE411Relaisfunkstellen, Baken, Satelliten und Transponder

Was bedeutet der Begriff Uplink im Bereich der Satellitenkommunikation?

  1. ASenderichtung von der Erde zum Satellitenrichtige Antwort
  2. BSenderichtung vom Satelliten zur Erde
  3. CHorizontaler Winkel der Antenne
  4. DVertikaler Winkel der Antenne
BE412Relaisfunkstellen, Baken, Satelliten und Transponder

Was bedeutet der Begriff Downlink im Bereich der Satellitenkommunikation?

  1. ASenderichtung vom Satelliten zur Erderichtige Antwort
  2. BSenderichtung von der Erde zum Satelliten
  3. CHorizontaler Winkel der Antenne
  4. DVertikaler Winkel der Antenne
BE413Relaisfunkstellen, Baken, Satelliten und Transponder

Was bedeutet der Begriff Azimut im Bereich der Satellitenkommunikation?

  1. AHorizontaler Winkel der Antennerichtige Antwort
  2. BVertikaler Winkel der Antenne
  3. CSenderichtung vom Satelliten zur Erde
  4. DSenderichtung von der Erde zum Satelliten
BE414Relaisfunkstellen, Baken, Satelliten und Transponder

Was bedeutet der Begriff Elevation im Bereich der Satellitenkommunikation?

  1. AVertikaler Winkel der Antennerichtige Antwort
  2. BHorizontaler Winkel der Antenne
  3. CSenderichtung vom Satelliten zur Erde
  4. DSenderichtung von der Erde zum Satelliten
BE415Relaisfunkstellen, Baken, Satelliten und Transponder

Wofür steht die Abkürzung OSCAR im Amateurfunk?

  1. ASatellit mit Amateurfunkstelle (Orbiting Satellite Carrying Amateur Radio)richtige Antwort
  2. BSchiff auf See mit Amateurfunkstelle (Offshore Ship Carrying Amateur Radio)
  3. CFahrzeug mit betriebsbereiter Amateurfunkstelle (Operational Station on a CAR)
  4. DAmateurfunkstelle im Luftradarbetrieb (Observation Station Conducting Aeronautical Radar)
BE416Relaisfunkstellen, Baken, Satelliten und Transponder

Was versteht man unter dem Transponder eines "OSCAR" und wie arbeitet er?

  1. ADies ist ein Umsetzer an Bord eines Amateurfunksatelliten, der die aufgenommenen Signale in einen anderen Frequenzbereich umsetzt und wieder zur Erde sendet.richtige Antwort
  2. BEs handelt sich um einen mit einer fernbedienten Amateurfunkstelle bestückten Stratosphärenballon, der empfangene Signale aufbereitet zur Erde zurücksendet.
  3. CDies ist ein Umsetzer an Bord eines Amateurfunksatelliten, der die vom Satelliten aufgenommenen Wetterbilder und weitere Telemetriedaten automatisch zur Erde sendet.
  4. DDies ist ein Bakensender an Bord eines Amateurfunksatelliten, der zur Beobachtung der Ausbreitungsbedingungen im VHF-, UHF- und SHF-Bereich dient.

Quelle: Prüfungsfragen zum Erwerb von Amateurfunkprüfungsbescheinigungen, Bundesnetzagentur, 3. Auflage, März 2024 (www.bundesnetzagentur.de/amateurfunk), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (www.govdata.de/dl-de/by-2-0). Die Daten wurden geändert: Umwandlung in ein anderes Dateiformat, Ergänzung der Kapitelzuordnung je Frage, Ersetzen geschützter durch normale Leerzeichen. Der Wortlaut der Fragen und Antworten ist unverändert.